
So wird gerechnet
Der Fugenmörtelbedarf ergibt sich aus dem Fugenvolumen: Die Fugenlänge pro m² ist (Fliesenlänge + Fliesenbreite) ÷ (Länge × Breite), multipliziert mit Fugenbreite und -tiefe. Für die Dichte werden etwa 1,7 kg/L angesetzt; das Ergebnis ist daher eine Schätzung.
Dazu brauchen Sie eventuell auch: Fliesen, Abdichtung.
So messen Sie
Messen Sie die zu fliesende Fläche; Fliesenformat und -stärke stehen auf dem Karton. Die Fugenbreite entspricht der Größe Ihrer Fugenkreuze.
Rechenbeispiel
Ein Beispiel mit den Standardwerten des Rechners:
Eingaben
- Geflieste Fläche: 10 m²
- Fliesenlänge: 30 cm
- Fliesenbreite: 30 cm
- Fugenbreite: 3 mm
- Fugentiefe (Fliesenstärke): 8 mm
- Verschnitt: 10 %
Ergebnis
- Benötigter Fugenmörtel (geschätzt): 2,99 kg
- kg pro m²: 0,3
- Säcke à 5 kg: 1
Tipps
- Wenn vorhanden, die Verbrauchstabelle des Herstellers nutzen.
- Kleine Fliesen haben viel mehr Fugenlänge und brauchen deshalb deutlich mehr Fugenmörtel.
- Säcke mit derselben Chargennummer kaufen; die Farbe kann zwischen Chargen abweichen.
Häufige Fehler
- Die Fugenbreite schätzen: Eine 5-mm-Fuge braucht mehr als doppelt so viel Fugenmörtel wie eine 2-mm-Fuge.
- Die Fliesenstärke vergessen, die die Fugentiefe bestimmt.
- Chargen mischen, sodass die Fugenfarbe schwankt.
Häufige Fragen
Wie viel Fugenmörtel brauche ich pro Quadratmeter?
Das hängt von Fliesenformat und Fugenbreite ab; bei 30 × 30 cm großen Fliesen und 3-mm-Fugen etwa 0,3 kg/m².
Warum brauchen kleine Fliesen mehr Fugenmörtel?
Sie haben pro Quadratmeter viel mehr Fugenlänge.
Mit oder ohne Sandanteil?
Ohne Sand für schmale Fugen bis etwa 3 mm, mit Sand für breitere Fugen; den Bereich des Produkts beachten.