So wird gerechnet
Der Lackbedarf ist Bodenfläche × Anzahl der Schichten ÷ Ergiebigkeit pro Schicht, plus Verschnittzuschlag. Frisch geschliffenes, rohes Holz nimmt bei der ersten Schicht mehr auf.
Dazu brauchen Sie eventuell auch: Laminat, Farbe.
So messen Sie
Messen Sie Länge und Breite des Raums und multiplizieren Sie sie; ziehen Sie Flächen ab, die nicht behandelt werden, etwa unter fest eingebauten Schränken.
Rechenbeispiel
Ein Beispiel mit den Standardwerten des Rechners:
Eingaben
- Bodenfläche: 20 m²
- Anstriche: 3
- Ergiebigkeit pro Schicht: 10 m²/L
- Verschnitt: 10 %
Ergebnis
- Benötigter Lack (geschätzt): 6,6 L
- Pro Schicht: 2,2 L
Tipps
- Die Ergiebigkeit schwankt stark je nach Produkt; den Wert vom Gebinde eingeben.
- Die Trocknungszeit zwischen den Schichten einhalten.
- Öl- und wasserbasierte Produkte nicht mischen; bei einem System bleiben.
Häufige Fehler
- Zu wenige Schichten: Eine einzelne Schicht ist in stark begangenen Räumen schnell durchgelaufen.
- Vergessen, dass die erste Schicht stärker einzieht.
- Lackieren, bevor der Schleifstaub vollständig entfernt ist.
Häufige Fragen
Wie viele Schichten Parkettlack sind nötig?
Meist eine Grundierung und zwei Deckschichten; stark beanspruchte Bereiche brauchen eventuell drei.
Wie lange zwischen den Schichten warten?
Nach Herstellerangabe; wasserbasierte Lacke lassen sich oft schon nach wenigen Stunden überlackieren.
Öl oder Lack?
Lack bildet einen harten Film; Öl zieht ein, lässt sich leichter stellenweise ausbessern, braucht aber häufiger Pflege.